Double-Take Software sichert ERP-Continuity bei Sakata
Die Komplexität von IT-Infrastrukturen wird immer größer. Damit wird auch eine solide Disaster-Recovery-Planung immer schwieriger. Aber zum Glück gibt es auch einfache und kosteneffektive Lösungen. Bei der Sakata Seed Corporation ist Yann Jouveneaux, Director of Information Systems EMEA Regional, für die Region EMEA und die weltweite Sparte Saatgut für dekorative Pflanzen zuständig. „Zu Beginn muss man sich erst einmal die richtigen Fragen stellen", erklärt Jouveneaux. „Komplette Server-Redundanz mit Hilfe der Double-Take Software-Replikation garantiert ein solides Sicherheitsniveau bei einem exzellenten Return of Investment." Andere Failover-Lösungen sind für Jouveneaux entweder „wenig überzeugende ‚Hacker-Jobs' mit kryptischen Fehlermeldungen", oder nur für große internationale Finanzunternehmen erschwinglich. „Die Kosten für das Double-Take System liegen nur geringfügig über denen unseres Standard-Backup-Konzepts - es bietet aber ungleich mehr", fügt er hinzu. Positive Rückmeldungen der Sakata Lieferanten Dell und RDI, Systemintegrator des Sakata-Netzwerks, bestärkten Jouveneaux bei seiner Entscheidung für Double-Take.
Einfacher und effektiver Schutz
Zurzeit werden sieben Windows-Server mit Double-Take abgesichert. Im Durchschnitt kommt es pro Jahr zu vier partiellen und einer vollständigen Umschaltung auf das Backup-System. Sakata ist eine mittelständische Firma, deren geschäftskritisches ERP-System 260 Anwender an 13 Standorten in acht Ländern der EMEA-Region unterstützt. Beschaffung, Inventur und Verkauf laufen über eine Progress-Datenbank. Yann Jouveneaux war auf der Suche nach einer effektiven und praktischen Lösung für die Business Continuity. „Double-Take basiert auf einem einfachen Low-Level-Konzept mit Bit-für-Bit-Replikation der Applikations-Server", erklärt er. Dabei wird ein komplettes Abbild der produktiven Datenbank und der Systemdateien in Echtzeit auf den Backup-Server übertragen. Sollte ein Umschalten auf diesen Reserve-Rechner nötig werden, dann stoppen einfache Scripts den Produktiv-Server, initialisieren den Backup-Server und übertragen die IP-Adressen. Sakata setzt Double-Take zur Absicherung seiner ERP-Server und der MS-SQL-Datenbank ein. Die Lösung war in nur wenigen Stunden installiert und konfiguriert, sehr zur Zufriedenheit - und Entlastung - des IT-Support-Teams, das aus nur vier Technikern besteht. Jeder System-Administrator kann nun im Falle einer Störung den Workload ganz einfach auf das Backup-System auslagern und danach wieder zurückstellen. „Ich habe es auch schon selbst ausprobiert", erzählt Jouveneaux, „in weniger als einer Stunde sind die Services von einem Rechenzentrum in das andere verlagert - und wir wieder online." Dieses zeitweilige Umschalten wurde von seinem Team bereits getestet, als größere Updates fällig geworden waren. Im täglichen Gebrauch hat sich Double-Take längst als unverzichtbar erwiesen. „Wir brauchen nicht länger ganze Abende oder Wochenenden mit Wartungsarbeiten oder Upgrades zu verbringen", freut sich Jouveneaux. Für alle unsere Server gibt es einen „Gold"-Wartungsvertrag von Dell mit einer Reaktionszeit von vier Stunden. Wenn etwas passiert, schalten wir einfach mit Double-Take auf einen Backup-Server um, während die Störung beseitigt wird." In den kommenden Jahren will Sakata verstärkt auf virtuelle Server setzen und Double-Take für nächtliche Remote Site Backups nutzen.

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Pragmatischer Einsatz von ITILv3
SakSakata EMEA unterhält zwei Rechenzentren. Sie liegen am selben Standort, 300 Meter voneinander entfernt. Als Hardware sind unter anderem Blade Server von Dell, ein EMC CX300 SAN Rack sowie Netasq Firewalls im Einsatz. „Die Group betreibt ein 25 Hektar großes Hochsicherheits-Zentrum für Forschung und Entwicklung in Südfrankreich", erklärt Jouveneaux weiter, „wir haben also genügend Kapazitäten für unsere eigenen Applikationen." Die Verteilung der Server auf zwei Standorte war die erste Konsequenz, als man über einen Disaster-Recovery-Plan nachdachte. Unterbrechungsfreie Stromversorgung war aber ebenso wichtig. Es stellte sich heraus, dass Sakata bereits massiv in Notstromaggregate investiert hatte, um die Versorgung der Gewächshäuser zu gewährleisten. Das Rechenzentrum beansprucht nur einen Bruchteil der bereitgestellten Kapazitäten und ist daher mit den vorhandenen Anlagen gut abgesichert. Die gesamte Hard- und Software wird im Drei-Jahres-Zyklus einer Revision unterzogen. Dabei werden ältere und fehleranfälligere Komponenten ausrangiert, was die Betriebskosten senkt. Die von Double-Take erzeugten aktuellen Backups beschleunigen die Initialisierung und Konfiguration dieser „Ersatzteile" erheblich. Das IT-Team folgt damit praktisch den ITIL-Empfehlungen und führt momentan ITILv3 ein. Dazu der Pragmatiker Jouveneaux: „Man muss halt die ITIL-Empfehlung an seine Situation anpassen." |
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