Nummer 3 - November 2008

IT Recovery News

The Business Continuity & Virtualisation Newsletter


Neue Tools machen Disaster Recovery einfacher

Les nouveaux outils facilitent le PRAIn der Vergangenheit scheiterten Disaster-Recovery-Konzepte nicht selten an der Komplexität bei Change Management, Patching oder Systemwartung. Ein Disaster-Recovery-Plan muss einfach sein, wenn er erfolgreich sein soll. Ein erster bedeutender Schritt ist die Konsolidierung der Server, weil sich damit der Gesamtumfang des Projekts effektiv eingrenzen lässt. Server-Konsolidierung, das bedeutet weniger Komponenten, die verwaltet werden müssen. Weniger Komponenten, das bedeutet auch einfachere Definition der Recovery-Klassen im Hinblick auf RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective). Mit zeitgemäßer Technologie schrumpft die Verfügbarkeitslücke beim Recovery von einem Tag auf wenige Stunden. Eine Vielzahl von Produkten erlaubt hier eine maßgeschneiderte und kostengünstige Lösung für das virtualisierte Rechenzentrum. Hier einige der führenden Programme:

VMware®
SRM (Site Recovery Manager) ist eine Disaster-Recovery- und Automatisierungs-Software, die auch über mehrere Standorte hinweg einsetzbar ist. Das Programm kommt ohne komplexe manuelle Recovery-Schritte aus und kann überdies den Recovery-Plan testen, ohne dass dabei eine Unterbrechung entsteht. SRM spart so manchen Regalmeter an Papier-Dokumentationen, so manche Downtime beim Test. SRM funktioniert allerdings nur in virtuellen Umgebungen und ist leider nicht ganz billig.

Double-Take®
Auch Double-Take unterstützt Standort-übergreifende Recovery-Konzepte durch Remote-Backup. Dabei nutzt Double-Take VMware-Snapshots, die in regelmäßigen Abständen aufgenommen werden, um die virtuellen Server auf den Sekundär-Standort zu replizieren. Double-Take kann allerdings auch physikalische Systeme replizieren. Die Option GeoCluster erlaubt sogar die Datenreplikation zwischen Clustern in virtuellen wie physikalischen Server-Landschaften. Neue Features unterstützen auch Clustering von Windows 2000 Servern mit HyperV.

PlateSpin®
PlateSpin – vor einiger Zeit von Novell übernommen – bietet mit Forge eine dedizierte Recovery-Anwendung mit Hypervisor (ESX), einem Intel Quad-Core-Server von Dell und PlateSpins Schlüssel-Software PowerConvert. Ein direkt angebundenes SATA RAID-Array mit 2,5 TByte vervollständigt das fertig konfigurierte Komplettpaket. Laut PlateSpin fügt sich das System transparent in die Infrastruktur ein und sichert sowohl physikalische als auch virtuelle Server.

VizionCore™
Die Programme von VizionCore ermöglichen Hot-Backups auf Image-Ebene, entweder von der gesamten virtuellen Maschine oder inkrementell. Das geht schnell und einfach, auch wenn die virtuelle Maschine noch läuft. Die Backup-Images können auf einem SAN lokal gespeichert werden. Man kann sie aber auch als komprimierte Dateien auf einen entfernt gelegenen Standort übertragen, als Teil eines Gesamtkonzepts für Disaster Recovery oder Business Continuity. Die Wiederherstellung geht schnell vonstatten. Die VizionCore Software braucht keine Agents und läuft im Block Mode.

InMage
Kontinuierliche Datenabsicherung in Echtzeit, auf Block-Ebene, und das mit großer Tiefe und auf die Applikationen zugeschnitten: So sieht InMage sein Alleinstellungsmerkmal. Die Lösung von InMage läuft auf SAN- oder NAS-Speicherplattformen, und das mit jedem Hypervisor.

 

Disaster Recovery in a Box: ein Schritt nach vorne

Modular Datacenter von Sun heißt die Blackbox, von der vor einigen Wochen eine neue Version (D20) angekündigt wurde. Rackable Systems hat ICS Cube im Programm, ein Container voll Blade Server. Auch HP macht mit, mit seinem Performance Optimized Data Center, kurz POD; und Microsoft betreibt Virtual Earth auf Servern, die bereits in Versandcontainern installiert sind. Wie erklärt sich dieser plötzliche Run auf Container? Ganz einfach: Auch damit lassen sich die Kosten reduzieren. Soll das Rechenzentrum verlagert werden, braucht niemand mehr in den Zwischenboden abzutauchen oder sich durch den Kabelsalat zu kämpfen. Die Container können schnell und einfach auf Lastwagen verladen und direkt dort hin gebracht werden, wo defekte Geräte ersetzt oder Kapazitäten erweitert werden sollen. Und umweltfreundlich ist das Rechenzentrum im Container auch noch. Nach Herstellerangaben verbraucht es bis zu 40 Prozent weniger Energie als eine gleichwertige Konfiguration in einem herkömmlichen Rechenzentrum.

BREAKING NEWS

Double-Take Software nimmt als Partner an dem Magirus Event: "Virtualization on tour" in Wien teil. Sie beginnt am 03.12.2008 um 13:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien.

Alle verwendeten Warenzeichen sind Eigentum des jeweiligen Unternehmens.

t

Une eletter sponsorisée par Double Take et réalisée par speedfire