Nummer 4 - Dezember 2008

IT Recovery News

The Business Continuity & Virtualisation Newsletter


Expand und Riverbed virtualisieren die Beschleunigung

Virtual WAN von Expand Networks ist eine Software zur WAN-Optimierung, die unter dem VMware Hypervisor ESX auf Standard Intel x86-Servern läuft. Das erlaubt die Beschleunigung des WAN-Traffics und die WAFS-Server-Konsolidierung in einer virtuellen Umgebung. Der Preis ist nur ein Drittel der Expand-Plattform, dabei gibt es Datentransfer (via VMotion) und Hochverfügbarkeit noch mit dazu, verspricht Christian Honoré, Director für Frankreich, Benelux und Südeuropa.

Mit Virtual WAN lassen sich Applikationen und Sicherheit zentralisieren. Ein Rack aus Blade-Servern verarbeitet und beschleunigt den RDP- oder ICA-Austausch mit Remote Terminals – dabei genehmigt sich der Expand Code gerade mal 4 Prozent der CPU-Leistung auf dem Server. Für dieses Produkt hat sich Expand viel Expansion vorgenommen 50 Prozent unserer Kunden werden die Virtualisierung bis 2011 vollzogen haben, die andere Hälfte folgt bis 2015. Anders betrachtet, könnte dies das Ende aller Anwendungen auf Remote-Standorten einläuten.

Oder auch nicht: Riverbed denkt da nämlich ganz anders. Virtualisierung soll auf die Anwendung beschränkt bleiben. Die Service-Plattform RSP wurde zusammen mit VMware entwickelt und setzt den Hypervisor direkt auf den Kern der Riverbed Applikation auf. Die Remote-Site-Anwendung beinhaltet Services  wie DHCP und Drucker-Sharing. Aber alles kann von der Zentrale aus verwaltet werden, betont Christian Lorenz, Director of Product Marketing für Europa bei Riverbed. RSP Virtualisierung ermöglicht schnelleres Kopieren von Virtual Images über TCP/IP, fügt er hinzu.Mehr Services lassen sich vom Datacenter aus verwalten und Images können zwischen zwei verschiedenen Standorten repliziert werden. Riverbed hat auch ein Auge auf das Cloud-Computig-Modell geworfen, dabei sollen Daten und Services konsolidiert und repliziert werden. Eine Vision mit dem Codenamen Atlas, die noch 2009 Wirklichkeit werden soll.

 

GeoCluster: Datensynchronisation im Cluster – die Super-Applikation für Microsoft

Mit Windows Server 2008 hat Microsoft einige aufregende neue Clustering-Features eingeführt. Darüber berichtete IT Recovery News schon in der ersten Ausgabe. Microsofts Multi-Site-Clustering unterstützt WAN-Installationen mit physikalischen oder virtuellen Clustered Nodes, die auch über verschiedene geographische Standorte verteilt sein können. Windows Server 2008 verwaltet nun auch Clustered Nodes auf verschiedenen Netzwerken, was zuvor nicht möglich war. Wenn es aber um den vollen Support von Standort-übergreifendem Cluster-Management geht, und speziell um die Datensynchronisation von Cluster zu Cluster, dann ist Microsoft auf Partner angewiesen. Mit dem vor Kurzem eingeführten GeoCluster hat Double-Take möglicherweise eine echte Super-Applikation für Microsoft. Als einzige derzeit verfügbare Lösung dieser Art bietet GeoCluster eine echte Alternative zur teureren Replikation von SAN zu SAN oder zum etwas eingeschränkten Log Shipping unter Exchange und SQL Server (Automatisierung von Datenbank-Backups und Restaurierung auf einem andern Server). GeoCluster unterstützt auch die Replikation räumlich verstreuter Cluster. Ein neues Schlüsselprodukt, das die Partnerschaft zwischen Microsoft und Double-Take weiter stärkt.

BREAKING NEWS

Das Team von Double-Take Software und IT Recovery News wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2009. Und bleiben Sie auch in Zukunft hochverfügbar!

Alle verwendeten Warenzeichen sind Eigentum des jeweiligen Unternehmens.

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Une eletter sponsorisée par Double Take et réalisée par speedfire