Groupe Agrica nutzt Double-Take für virtuelle Server

Die französischer Groupe Agrica verwaltet die staatlichen Systeme zur sozialen Absicherung für Angestellte in der Landwirtschaft, zum Beispiel Pensionen, Unfall- und Krankenversicherung oder Sparverträge. Die Groupe Agrica versorgt mehr als 818.000 Rentner und 1,4 Millionen Erwerbstätige aus 156.000 Unternehmen und erzielte 2006 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro.
Das Problem: Hochverfügbarkeit für 20 virtuelle Server
Auf der Basis einer VMware ESX 3.5 Infrastruktur und Hardware von HP betreibt Agrica etwa 20 virtuelle Server (Windows und Linux), die als geschäftskritisch eingestuft wurden. Für den Anfang sollen erst einmal die Server abgesichert werden, die am wichtigsten sind oder die längste Wiederherstellungszeit von der Bandsicherung erfordern, zum Beispiel Oracle Server. Auf lange Sicht wird die Optimierung der gesamten Infrastruktur angestrebt, die etwa 50 Server umfasst.
Die Lösung: Double-Take für VMware Infrastructure
Die Groupe Agrica hatte bereits Double-Take Software im Einsatz, um ihre File Server zu synchronisieren, deshalb fiel auch bei der Business Continuity die Entscheidung leicht. „Diese Lösung leistet genau was wir brauchen, ohne dass wir dafür Management oder Reporting-Tools von Drittanbietern brauchen“, freuen sich die Systembetreuer Julien Mousqueton und Frédéric Bathieux. „Double-Takes tiefgreifende Unterstützung der VMware Snapshot-Funktion hat uns sehr gefallen. Snapshots sind sehr nützlich, aber schwierig zu verwalten. Bis jetzt haben wir dafür eigene Skripts entwickeln müssen. Double-Take kann das automatisch, das spart Zeit und bringt mehr Verlässlichkeit.“
Die Vorteile: breite Synchronisation auf schmalen Leitungen
Die virtuellen Server der Groupe Agrica werden nun mit einer Backup Site in Echtzeit synchronisiert, trotz der beschränkten Bandbreite der Netzwerkverbindung. „Dies war einer der entscheidenden Faktoren“, so die EDV-Spezialisten, „auf dem WAN haben wir nur 8 MBit/s, davon müssen wir zur normalen Arbeitszeit mindestens 3 MBit/s für den normalen Arbeitsprozess reservieren. Double-Take verwendet Datenkompression, und nützt so die zur Verfügung stehende Bandbreite optimal aus.“
Die Business Continuity: sofort wieder online
„Mindestens ebenso wichtig: Wenn uns eine Katastrophe heimsucht, steht der Backup-Server praktisch sofort zur Verfügung. Dazu brauchen wir nur eine IP-Adresse zu ändern.“ Auch Failback wird unterstützt; „das Zurückschalten von einem Backup- zum Produktiv-Server geschieht automatisch, ohne dass die Umgebung manuell wiederhergestellt zu werden braucht.“
… und die Krönung des Ganzen …
… ist der Preis. Verglichen mit anderen Disaster-Recovery-Lösungen für virtuelle Server ist Double-Take besonders kostengünstig: Laut Groupe Agrica kostet die Hochverfügbarkeit nur etwa 500 Euro pro virtuellem Server.
Double-Take für VMware
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Datacenter 2.0 kommt in Bewegung
Für Anbieter wie Cisco, Microsoft, F5 oder Infoblox ist Dynamic Infrastructure die größte Revolution im Netzwerkbereich seit TCP/IP – wie sie selbst sagen. Und Senior Director Greg Ness von Infoblox weiß, wovon er spricht. Um dieses Thema dreht sich auch sein Blog. Glaubt man Ness, dann werden dynamische Infrastrukturen neue Potentiale im Netzwerk erschließen − basierend auf intelligenter Konnektivität, dynamischen Links, Automation, Cloud Computing und Virtualisierung. Und die Anbieter drängen bereits in den Markt: Cisco hat sich mit VMware verbandelt, um den neuen Switch Nexus 1000V herauszubringen. Mit ihm kann das Netzwerk automatisch auf virtuelle Server-Operationen und -Modifikationen reagieren. Infoblox bietet Lösungen, die wichtige Netzwerk-Services automatisieren, zum Beispiel DNS-, DHCP/IPAM-, Radius- und FTP/TFTP/http-Server. Dies geschieht mit einer virtuellen Anwendung, die für die Riverbed RiOS Plattform ausgelegt ist. Das erleichtert die Installation im Remote Office. Natürlich gibt es auch von Double-Take eine Reihe von Initiativen für dynamische Infrastrukturen, zum Beispiel netBoot/i und sanFly. In Kombination mit kontinuierlicher Replikation auf einen Remote-Standort spielt sanFly eine Schlüsselrolle in dynamischen Infrastrukturen. Denn die Double-Take Software erleichtert die Server-Migration zwischen physikalischen und virtuellen Maschinen mit iSCSI- und Fibre-Channel-Speicher. Mit Double-Take können außerdem Server-Prozesse kostengünstig und ohne Downtime verlagert werden – alles in allem nicht weniger als die Essenz einer dynamischen Infrastruktur.
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