Nummer 6 - Februar 2009

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IT Recovery News

The Business Continuity & Virtualisation Newsletter


Bessere Backups für virtuelle Server

ESX 4.0 wird VMWare Consolidated Backup (*VBC) in der Version 2.0 beinhalten. Besonders interessant: die Verbesserungen für das Backup virtueller Server


Virtualisierung ist bereits weit verbreitet – mittlerweile schon ein Standard in der Trickkiste des CIO. Ein Großteil der Produktiv-Server ist bereits virtualisiert, nun nehmen einige Firmen bereits die End-Point-Virtualisierung in Angriff. Dabei ist Backup für viele schlicht und einfach kein Thema. Aber das Backup eines virtuellen Servers ist nicht so einfach, wie es zunächst den Anschein hat. Einige Anbieter haben sich genau darauf spezialisiert und machen damit gute Geschäfte. Vizioncore zum Beispiel bietet ein ganzes Arsenal von Lösungen für Sicherheit, Verwaltung und Backup von virtuellen Servern. Anbieter wie BakBone, Atempo oder Arkeia – bekannt als Backup-Spezialisten – entdecken die Virtualisierung. Arkeia hat gerade die erste virtuelle Backup-Appliance für VMware ESX angekündigt, entwickelt aber auch Programme für andere Hypervisor-Versionen. Von EMC, Marktführer im Storage-Bereich, kommt Avamar Virtual Edition for VMware. Das Programm kombiniert Datenreduktion durch Deduplizierung mit Backup und steigert so die Effektivität. Aber auch Relplikations-Spezialisten wie Double-Take haben für das Backup-Problem die passende Lösung. Mit Double-Take for VMware Infrastructure lassen sich virtuelle Server inkrementell auf einen entfernten Standort replizieren. Im Falle einer Störung geht das Failover-System nach wenigen Minuten automatisch online. Double-Take for VMware Infrastructure ergänzt damit die klassischen Failover- und Replikations-Programme von Double-Take Software.

* Was bedeutet VCB? Bei VMware Consolidated Backup handelt es sich um eine Suite von Treibern und Scripts. Sie dient zum Backup virtueller Server, die auf einem der unterstützten Betriebssysteme laufen, über einen zentralen Proxy-Server (Microsoft Windows 2003). Dabei kommt ein einziger Backup Agent zum Einsatz, auf das LAN wird nicht zugegriffen. Consolidated Backup arbeitet mit den meisten verfügbaren Backup-Programmen zusammen. Der VCB Server kommuniziert mit dem Hypervisor und startet die Backup-Utilities, dabei wird die Auslastung des ESX-Servers während des Backups reduziert.

Hyper-V Version 2 ist für 2010 vorgesehen (aber eine Beta-Version ist bereits verfügbar)

Vor einigen Wochen, auf der Consumer Electronics in Las Vegas, kündigte Microsoft eine Beta-Version von Windows Server 2008 R2 an. Einige User sprechen auch von Windows Server 2007, weil das Programm auf derselben Basis entwickelt wurde wie Windows 7, der Nachfolger von Windows Vista. Diese neue Version von Windows Server 2008 wird nur von 64-Bit-Architekturen unterstützt. Das Production Release wird für 2010 erwartet. Eines der Kernelemente wird eine verbesserte Version des Microsoft Hypervisors sein. Hyper-V 2 wird mit seinen neuen Funktionen Microsoft zu einem ebenbürtigen Konkurrenten von VMware machen.

Live Migration: Mit Spannung erwartet und vergleichbar mit dem Feature Vmotion von VMware: Live Migration verschiebt eine Virtual Machine von einem physikalischen Host zum anderen, ohne sie herunterzufahren. Live Migration baut auf dem Feature Clustered Shared Volume auf, mit dem jeder Node im Cluster auf dasselbe Disk-Volume zugreifen kann. Damit können mehrere virtuelle Server auf einem einzigen LUN betrieben werden.
Power Management: Beim so genannten CPU Core Parking versetzt Windows ungenutzte Prozessor-Kerne in den Energiesparmodus. Steigt der Workload an, stehen sie schnell wieder zur Verfügung.
Verbesserte Netzwerk-Performance bei virtuellen Servern: Mit Virtual Machine Queue kann der NIC den Speicher eines virtuellen Servers direkt mit DMA ansprechen, was den Durchsatz erhöht.
TCP/IP Support: Offloading und Jumbo Frames
Unterstützung neuer Speicher-Management-Features bei Intel-Prozessoren (Extended Page Tables) und AMD-CPUs (Nested Page Tables)
Unterstützung für 32-Core-Prozessoren
Hot Plug-in und Hot Removal für physikalischen und virtuellen Plattenspeicher
Boot-Möglichkeit von virtuellen Disks, SAN oder NAS
Eine neue, erweiterte Version von PowerShell

Breaking News

Double-Take auf der VMworld Europe 2009
Bob Rodebusch von Double-Take Software wird auf der VMworld Europe 2009 (23. – 26. Februar in Cannes) einen Vortrag halten. Rodebusch erläutert die technischen Voraussetzungen für hochverfügbare Infrastrukturen und Disaster-Recovery-Planung für physikalische und virtuelle Server. Weitere Themen: Wie holt man das Optimum aus VMotion? Wie setzt man Virtualisierung zur besseren Absicherung physikalischer Server ein? Welche Technologien sind verfügbar, welche sind für die jeweiligen Anforderungen die richtigen? (Mittwoch 25. Februar, 11:00, Raum „Redacion 1“

Double-Take auf der CeBIT
Double-Take Software ist auf der Computermesse mit einem eigenen Stand vertreten (Halle 2, Stand A36), aber auch auf dem Virtualisierungsstand A30 von Magirus, ebenfalls in Halle 2..

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