Double-Take sichert die Service-Kontinuität in einem Radiologie-Zentrum in Norden von Paris

„Wenn auch nur die Daten eines einzigen Patienten verloren gehen, ist das schon ein mittleres Desaster“, warnt Stéphane Ginocchio, Director of Groupe SG Prod Médilan, und zuständig für die Einführung von Double-Take in der Radiologie-Abteilung. „Aber wenn die ganze Radiologie nicht arbeiten kann, und sei es nur für einen Tag, dann bedeutet das nicht nur Konfusion, sondern eben auch unnötiges Leiden für Patienten, die dann auf andere Krankenhäuser verlegt werden müssen.“
Die Krankenhaus EDV hatte schon ihren Notfall: Nach einem Platten-Crash lag der Abteilungs-Server tagelang im digitalen Koma. Patientendaten konnten nicht eingegeben werden, die gesetzlich vorgeschriebene Bildarchivierung war betroffen, Probleme bei der Abrechnung waren absehbar. Korrekt abrechnen konnte allerdings der herbeigerufene Daten-Notarzt. Für die Reanimation der Bytes aus den kollabierten Festplatten verlangte die Spezialfirma wenig kostendämpfende 5000 Euro. Alles in allem eine ziemlich teure Therapie, obwohl „nur“ die Daten von weniger als einem Tag wiederhergestellt werden mussten. Denn das letzte Backup war in der Nacht zuvor ordnungsgemäß abgeschlossen worden.
Dabei hatte man sich in der Radiologie durchaus an gängige Backup-Standards gehalten. Einmal pro Tag wurde eine Sicherungskopie auf ein RAID-basierendes NAS am selben Standort gezogen, dazu noch ein Off-Site-Backup. Die französischen Gesetze schreiben für radiologische Kliniken eine Aufbewahrungspflicht von 30 Jahren vor. Diese Vorgabe lässt sich nur mit sehr strengen Backup-Strategien erfüllen.
Schutz für die Daten – aber der Server blieb außen vor
Zwischen zwei Backups blieb der Server allerdings ungeschützt. „Ist der Server nicht verfügbar, können auch keine Patienten registriert und keine Bilder mit Patientendaten für die Archivierung versehen werden“, sagt Stéphane Ginocchio.
Vor diesem Hintergrund schlug SG Prod ein Reha-Programm mit Double-Take vor: für die Migration der Daten vom alten, anfälligen auf einen neuen Server. Bevor man sich für Double-Take entschied, hatte man bei SG Prod ähnliche Lösungen getestet, aber keine von ihnen entsprach genau den spezifischen Anforderungen der Radiologie. Durch ihre Benutzerfreundlichkeit und nicht zuletzt durch ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis schlug die Double-Take Software die Konkurrenten aus dem Rennen.
Umstellung in nur vier Minuten
Da Double-Take Hardware-unabhängig läuft, war die Migration vom alten auf den neuen Server kein Problem. Anders als bei früheren Umstellungen musste der Server nicht für einen Tag oder noch länger offline gehen. „Double-Take erlaubte eine Datenreplikation ohne Einfluss auf die Produktion. Es gab in der Radiologie keine Serviceunterbrechung“, freut sich Stéphane Ginocchio. „Nach drei Tagen der Synchronisation schalteten wird den alten Server einfach ab. Und nur vier Minuten später lief die neue Maschine – mit allen Daten und einer absolut identischen logischen Architektur.“
Der alte Server wurde danach neu formatiert und dient nun als Backup-Gerät. Für die Radiologie war der war der Return of Investment leicht zu diagnostizieren: Zwei Double-Take Lizenzen für die Server-Kontinuität sind ein eher harmloser finanzieller Schnupfen im Vergleich zur Produktionsbeeinträchtigung durch eine Woche Server-Grippe – und den 5000 Euro, die allein die Rosskur der Datenwiederherstellung gekostet hatte. Die rundum zufriedene SG Prod will nun auch Double-Take Move für Migrationsaufgaben einsetzen und Double-Take allen seinen Kunden anbieten – und damit die nötige Betriebssicherheit für ihre Business Aktivitäten. Eine Lösung ähnlich der im Sarcelles Hospital wurde bereits in einem zweiten Krankenhaus der Region Paris installiert (Hôpital Privé d'Antony).
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SG Prod
SG Prod wurde 1997 gegründet und ist ein führender Spezialist für Wartung und Sicherheit in radiologischen Privatkliniken in der Nordhälfte Frankreichs. Das Unternehmen kann auf eine Kundenbasis von mehr als 250 verweisen, 98 Prozent der Verträge wurden in den letzten fünf Jahren verlängert. SG Prod ist außerdem Partner zweier größerer Software-Anbieter aus dem Bereich Radiologie. Der Umsatz wuchs 2008 um 62 Prozent, im ersten Quartal 2009 legte der Bereich Server und Betriebssicherheit um 28 Prozent zu.

Firmensitz:
3 ter rue de Paris
95440 Ecouen (Frankreich).
Referenzen/Danksagungen:
Dr Robert Lavayssiere
Centre d’Imagerie Paris-Nord
95200 Sarcelles
Dr Pierre Gignier
Hôpital Privé
92160 Antony
Mr Geoffrey Lemoine
Project Manager
“Résilience”, Groupe SGPROD MédiLAN |
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