Nummer 8 - Juni 2009

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IT Recovery News

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X2X-Migration: eine Analyse

Brace Rennels, Technical Marketing Manager bei Double-Take Software, analysiert in einem Diskussionspapier über die Probleme bei der Migration in heterogenen Umgebungen die momentane Situation in modernen Rechenzentren. Server- und Storage-Migration seien Tagesgeschäft, neue Herausforderungen durch die Infrastruktur an der Tagesordnung. Aber „die Downtime war schon immer die größte Herausforderung bei der Migration“, weiß Rennels, „und sie wird es auch bleiben – bis die Workloads ganz ohne Unterbrechung für den Anwender verlagert werden können.“
Virtualisierungstechnologie und Migrations-Tools wie VMware VMotion, Microsoft Hyper-V oder Citrix Live Migration schaffen eine neue Situation. Denn sie erlauben die Verlagerung in Betrieb befindlicher Workloads in virtuellen Infrastrukturen und das mit nur minimalen Auswirkungen auf die Produktion. Die schönen neuen Tools greifen aber nur in virtualisierten Rechenzentren – und generell nur bei den eigenen Produkten des jeweiligen Anbieters.

„Oft bleibt der Administrator durch die Virtualisierungs-Software auf eine bestimmte Hardware fixiert. Das macht den Wechsel auf eine andere Plattform schwieriger“, analysiert Rennels. „Die Konsolidierung von Sites und Rechenzentren bleibt eine Herausforderung, obwohl viele ihre Server virtualisiert haben, gerade um Teile der Verwaltung zu vereinfachen und zu zentralisieren“, fügt er hinzu. „Deshalb wird eine X2X-Migrations-Software die Rechenzentren stark verändern.“

Die Idee einer solche X2X-Migration umfasst dabei die gesamte Bandbreite der Plattform-Migrationen: Physical to Virtual (P2V), Virtual to Physical (V2P) sowie Virtual to Virtual (V2V). Dabei wird nicht nur jede Kombination von Server-Migrationen mit einbezogen, sondern auch die Verlagerung von Speichersystemen und insbesondere die SAN-Migration.

Wenn aber eine X2X-Migrations-Lösung effektiv sein soll, dann muss sie die Replikation von Workloads kontinuierlich und in Echtzeit unterstützen. Damit wird die Offline-Zeit des Systems und damit die Auswirkungen auf den Anwender auf ein Minimum reduziert, wenn nicht ganz abgeschafft. X2X-Migrations-Tools müssen die Grenzen unterschiedlicher Hardware-Plattformen und Virtualisierungstechnologien überwinden. Glaubt man den Analysten, dann wird das Rechenzentrum von Morgen nämlich auf vielen verschiedenen Virtualisierungs-Lösungen basieren. Dann haben nur noch die flexibelsten und herstellerneutralsten Programme eine Chance. Platespin (nun ein Teil von Novell) hat bereits sein Claim im Markt abgesteckt. Mit dem vor Kurzem vorgestellten Programm Move stellt sich Double-Take der Herausforderung der dynamischen Infrastrukturen – mit einer Komplettlösung, die die gesamte Bandbreite der Migrationsaufgaben umschließt.

 

Exklusiv: Double-Take Move im Video

Double-Take Move ist zurzeit die einzige Software auf dem Markt, die Betriebssystem, Applikationen und Daten in Echtzeit replizieren kann, und das sowohl über LAN als auch über WAN. Gabriel Chadeau, Director of Marketing bei Double-Take Frankreich, stellt die Schlüsselfunktionen im Video vor. Anhand dreier praktischer Fallbeispiele zeigt er, wie Double-Take Move die Migration vereinfacht: bei der Migration physikalisch nach physikalisch, physikalisch nach virtuell (ESX, Hyper-V oder andere VM-Plattform) und bei der SAN-Migration. Hier Chad Sakacs Thesen im Video:

 

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