Remote Sites: Das Pulver gegen den EDV-Kopfschmerz?

In der Praxis dominieren drei verschiedene Ansätze: erstens die völlig zentralisierte Architektur, die alle Ressourcen an einem Standort zusammenfasst (normalerweise das Hauptquartier), zweitens die völlige Dezentralisierung mit lokalen Ressourcen, drittens eine Kombination aus den ersten beiden. Aber in vielen Unternehmen mangelt es der Dependance an Equipment und IT-Kenntnissen, um die Firmendaten adäquat abzusichern – was erhebliche Risiken mit sich bringt. Eine Reihe von Lösungen wurde entwickelt, um die Datensicherheit auch an den entfernten Standorten wieder in den Griff zu bekommen.
Wide-Area-Dateisysteme
Mi der Einführung seiner Wide Area File Services (WAFS, nun eingebunden in WAAS) kombinierte Cisco vor einigen Jahren ein WAN-basierendes Dateisystem mit einer Cache-basierenden Bandbreitenoptimierung in einem Programm. Dateien aus den Remote Sites wurden einfach auf die Datenzentrale kopiert und dort adäquat abgesichert. Weitere Anbieter folgten Ciscos Beispiel mit unterschiedlichem Ergebnis. Ein Beispiel ist der WAN-Optimierer Riverbed, der sein eigenes WAFS entwickelte. Die Akzeptanz im Markt entsprach allerdings nicht den Erwartungen. In jedem entfernt gelegenen Standort noch ein Programm installieren zu müssen, scheint für viele Firmen ein Hinderungsgrund zu sein.
Virtualisierung
Server-Konsolidierung und die schnelle Verbreitung neuer Services, sowohl in der Zentrale als auch in den Filialen, und das mit einer vollständig zentralisierten Systemverwaltung – was kann es Schöneres geben als die Virtualisierung? Und es wird immer schöner: Auch der Disaster-Recovery-Plan mit schnellem Failover wird deutlich einfacher. Netzwerk-Optimierungsprogramme reduzieren den Bandbreiten-Overhead und machen die Remote-Verwaltung virtualisierter Systeme einfacher. Aber auch die Virtualisierung hat ihren Overhead und ist beim Controlling schwer zu rechtfertigen, wenn weniger als ein Dutzend Server zu konsolidieren sind. Doch über so viele Server verfügen die wenigsten Remote-Standorte. Wenn es viele entfernte Standorte abzusichern gilt, dann kann die Virtualisierung ganz schön ins Geld gehen.
Backup und Hochverfügbarkeit – das Winning Team?
Mehr als tausend räumlich verteilte Standorte hat man bei einem bekannten weltweiten Logistik-Unternehmen. Um alle Business-Daten adäquat abzusichern, setzt man dort auf Double-Take Software. Bei nur wenigen Servern auf vielen Sites war Virtualisierung zu teuer, und gegen WAFS sprach der Installationsaufwand auf jedem Standort. Was der Kunde wollte, war eine einfache, transparente Lösung für das Backup und die Echtzeit-Replikation von Daten und Workloads für jede Filiale. Mit einer Kombination aus Double-Take Availability und Double-Take Backup konnte er seine Ziele erreichen: Workload-Replikation in Echtzeit sowie Backup mit schnellem Restore für jeden Standort. Die Replikation auf Byte-Ebene findet in Echtzeit statt und funktioniert dank Datenkompression über jede WAN-Verbindung. Die Double-Take Lösung bietet automatisches Failover für jeden Server. Dazu ist kein manuelles Eigreifen nötig. Die Administratoren brauchen also nicht an einen anderen Standort fahren, um ein System neu zu starten.
Weitere Informationen über Double-Take Software Lösungen für entfernte Standorte gibt es im Datenblatt „Double Take for Remote Offices/Small Offices (ROBO)“. Für die Anforderung genügt ein Mail an mguerrero@doubletake.com oder fsvartz@doubletake.com
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Oktober-Release bei Hyper-V R2
Vor einigen Wochen kündigte Microsoft Windows Server 2008 R2 zusammen mit Windows 7 für Oktober an. Die beiden Betriebssysteme sind nun eng verknüpft. Server-seitig bietet R2 eine Reihe neuer Features für Hyper-V, besonders bei Cluster Shared Volumes (CSV). CSV erlaubt den Cluster Nodes nun den gemeinsamen Speicherzugriff, während früher immer nur ein Node der „Eigentümer“ eines LUN (mit allen seinen Applikationen und Daten) sein konnte. Das vereinfacht die Cluster-Installation, die Migration von Systemen und Anwendungen sowie das Failover. Eine weitere Schlüsselfunktion ist die Live Migration: die lange erwartete Antwort auf VMware VMotion, das die Verlagerung virtueller Systeme während des Betriebs erlaubt. Last but not least: Die Boot-Möglichkeit von einer virtuellen Festplatte reduziert die Anzahl der zu speichernden Disk Images.
Double-Take for Hyper-V sichert die Business Continuity für virtuelle Hyper-V-Systeme und bietet Echtzeit-Replikation und Failover für lokale und entfernte Systeme. Automatisches Discovery und Verbreitung und Echtzeit erlauben bei Double-Take für Hyper-V einen Test der Business Continuity unter Realbedingungen. |
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